Wenn Du eine Photovoltaikanlage betreibst, weißt Du bestimmt, wie wichtig die regelmäßige Wartung ist. Manche Kontrollen sind nicht nur sinnvoll, sondern sogar gesetzlich vorgeschrieben. Besonders die periodische Überprüfung des SPI (Sistema di Protezione di Interfaccia) ist entscheidend – sie sorgt für Sicherheit, schützt das Stromnetz und stellt sicher, dass Deine Anlage weiterhin den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Hier erfährst Du, warum diese Kontrolle so wichtig ist, wann sie durchgeführt werden muss und wie sie abläuft.
1. Was ist das SPI und warum ist es so wichtig?
Das SPI überwacht ständig die Spannung und Frequenz vom öffentlichen Netz. Sobald Abweichungen auftreten – zum Beispiel bei Netzstörungen – trennt es Deine Anlage automatisch vom Netz. Damit schützt es nicht nur die Technik, sondern auch andere angeschlossene Verbraucher und Anlagen.
2. Warum ist die Überprüfung vorgeschrieben?
Gesetzliche Grundlage
Die Delibera ARERA 786/2016 verpflichtet Betreiber von PV-Anlagen mit externem SPI, regelmäßige Kontrollen durchzuführen und die Ergebnisse an den Netzbetreiber zu melden.
Das gilt insbesondere für Anlagen mit einer Leistung ab 11,08 kW.
Was passiert, wenn Du die Prüfung nicht machst?
Wenn Du die Überprüfung nicht rechtzeitig durchführst, kann Dein Netzbetreiber die Vergütung Deiner Einspeisung stoppen oder sogar Deine Anlage vom Netz trennen. Im schlimmsten Fall verlierst Du Förderungen oder riskierst Probleme mit der Versicherung.
3. Wann musst Du die Überprüfung machen?
- Alle 5 Jahre ist eine Überprüfung Pflicht.
- Bei neuen Anlagen bei bzw. vor der Inbetriebnahme
- Wenn Komponenten austauscht werden (z. B. Wechselrichter), muss die Prüfung sofort wiederholt werden.
4. Wer darf die Überprüfung durchführen?
Die Überprüfung darf nur von qualifizierten Elektrikern oder Technikern gemacht werden, die dafür zugelassen sind.
Bei einem externen SPI ist spezielles Prüfgerät nötig, um Netzstörungen zu simulieren und die Reaktion zu messen.
Wenn das SPI im Wechselrichter integriert ist, reicht oft ein automatischer Selbsttest – aber auch dieser muss dokumentiert werden.
Am Ende erhältst Du ein offizielles Prüfprotokoll, das Du Deinem Netzbetreiber vorlegen musst.
Wir können die Meldung an den Netzbetreiber für Dich übernehmen.
